EILUN FEER SKUUL
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Gymnasium & Gemeinschaftsschule Insel Föhr
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Presseberichte
Presseberichte des Jahres 2002
Sozialer Tag zugunsten der Flutopfer: Wyker Gymnasiasten suchen Jobs
Die Schüler des Gymnasiums Insel Föhr wollen helfen. Für die Geschädigten der Elbeflut werden sie am kommenden Donnerstag, 29. August, einen "Sozialen Tag" lang arbeiten. Schülervertretung, Elternvertreter und Lehrerkollegium waren sich schnell über diese Aktion einig. Nach dem Vorbild von "Schüler helfen leben", an der die Schule bereits im Juni teilnahm, werden die SchülerInnen und die Lehrer Geld verdienen, das gezielt einer schulischen Einrichtung im Raum Dessau zukommen wird. Wie Schulleiter Rüdiger Bleich erklärte, wird es sich um einen Kindergarten oder eine Grundschule handeln. Am Donnerstag nach der dritten Stunde soll ab etwa 10.45 Uhr der "Arbeitseinsatz" beginnen. Alle 315 Gymnasiasten, vom Sextaner bis zum Oberprimaner, hoffen nun, eine Stelle zu finden. Sie können sich selbst einen Arbeitgeber suchen. Firmen, Privatleute und andere Ansprechpartner, die Hilfe gebrauchen können, wenden sich ab sofort an das Sekretariat des Gymnasiums unter «telefo» «/telefo»04681/4440. Es wird eine Arbeitsvereinbarung zwischen Arbeitgeber und Schüler abgeschlossen, in der auch die Lohnsumme genannt wird. Diese wird dann auf das Konto des Fördervereins "Freunde des Gymnasium Insel Föhr" überwiesen, womit die zielgerechte Verwendung des Geldes sichergestellt ist. Rüdiger Bleich betont, dass der Aktionstag vom Bildungsministerium genehmigt ist und dass die SchülerInnen während der Tätigkeit und auf dem Hin- und Rückweg unfallversichert sind. "Die Kinder und Jugendlichen sind hoch motiviert und zeigen ein großes Interesse." Beim Sozialen Tag im Juni haben sie inselweit Auftragsarbeiten erledigt wie Rasen mähen, auf dem Bau oder in einem Lager arbeiten, im Ladengeschäft helfen, in der Gärtnerei oder in einem landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten. Die Schule hofft nun im Interesse der guten Sache auf die Meldung möglichst vieler "Arbeitgeber" für einen halben bis einen Tag. Denn über 300 junge, sozial engagierte Menschen wollen durch ihre praktische Arbeit helfen, dass in Dessau bald in einer Grundschule oder einem Kindergarten wieder normal gearbeitet werden kann.
Wyk, (uz), Der Inselbote, 24.8.2002

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