EILUN FEER SKUUL
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Gymnasium & Gemeinschaftsschule Insel Föhr
Heute ist der 19.08.2022 | letzte Homepage-Aktualisierung 2022-08-18 12:25:59

Presseberichte
Presseberichte des Jahres 2009
Erst ein „Kommissar“ entlassen
Zu Beginn des neuen Unterrichtsjahres traf sich der Schulausschuss, um sich von den Schulleitern informieren zu lassen. Dabei wurde deutlich, dass Gymnasium und Realschule mit Hauptschulteil weiter unter kommissarischer Leitung stehen. „Wir hoffen, die Kommissare an den Wyker Schulen, rasch wieder aus ihrer kommissarischen Tätigkeit entlassen zu können.“ Heinz Lorenzen, der Vorsitzende des Schulausschusses, musste allerdings bei der Zusammenkunft im Amtsgebäude berichten, dass lediglich Rita Hinrichsen mit Beginn des neuen Schuljahres von ihrer Funktion als kommissarische Leiterin der Wyker Rüm-Hart-Schule „befreit“ ist. Seit dem 1. August ist nämlich mit Kay Frahm ein neuer Chef in „Amt und Würden“. Weniger rosig sieht es für den kommissarischen Leiter des Gymnasiums, Manfred Hinrichsen, sowie seinen Kollegen an der Realschule mit Hauptschulteil, Rüdiger Groth, aus. Groth teilt sich vorläufig mit Matthias Kummerow die Leitung der Schule. Auch Hinrichsen hat sich darauf eingestellt, vorläufig „Kommissar“ zu bleiben: „Vor Februar 2010 werden wir wohl keinen neuen Leiter bekommen.“ Hinrichsen berichtete, dass die Stelle bereits zum zweiten Mal ausgeschrieben worden ist. Auch wenn im Schulzentrum die Chefpositionen nicht endgültig besetzt sind, werden dennoch in der Steuerungsgruppe die Wege zur organisatorischen Verbindung der beiden Schulteile diskutiert. Es sei eine sehr gute Idee gewesen, diese Gruppe zu installieren, berichtete Groth. Die Arbeit der Gruppenmitglieder sei sehr intensiv und ertragreich gewesen. Vor allem sei es auch dabei gelungen, Dissonanzen zu beseitigen. Die Steuerungsgruppe kann allerdings nur Vorschläge zur organisatorischen Verbindung unterbreiten. „Das Problem ist“, so Groth, „dass die Entscheidung über die Einzelheiten letztlich beim neuen Schulleiter liegt.“ Die Bezeichnung der künftigen Schule ist derweil noch nicht in trockenen Tüchern. Um die Gleichberechtigung der beiden Schularten zu unterstreichen, hat der Ausschuss 2008 den Beschluss gefasst, die Lehreinrichtung als „Gymnasium und Regionalschule“ zu bezeichnen. Die zuständigen Behörden bestehen zur Zeit aber noch auf „Gymnasium mit Regionalschule“. Dazu erklärte Amtsdirektorin Renate Gehrmann: „Wir arbeiten aber weiter an unserer Wunschbezeichnung.“ Und auch der künftige Name der Schule am Rebbelstieg ist noch nicht gefunden. Gehrmann abschließend: „Darüber muss ebenfalls noch diskutiert werden.“
len, Der Inselbote, 1.9.2009

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