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Presseberichte
Presseberichte des Jahres 2009
Lange Mathenacht am Gymnasium
Ein Fünf-Euro-Schein hat die Maße 120 X 62 mm. Nun faltet man zwei gegenüberliegende Ecken aufeinander und bekommt so einen Knick. Wie lang ist dieser? Mit Fragen und Kniffeleien dieser Art befassten sich 31 Schüler des Föhrer Gymnasiums, aber nicht - und das ist das Besondere - während der regulären Unterrichtszeit, sondern freiwillig in der langen Nacht der Mathematik. Wie in den Jahren zuvor hatten sich einige schleswig-holsteinische Schulen eine Reihe von Matheaufgaben überlegt und ins Internet gestellt. Der Klassenstufe entsprechend steigt dabei der Schwierigkeitsgrad. Mittels Teamarbeit werden die Aufgaben gelöst und mithilfe eines Eingabecodes im Internet auf die Richtigkeit überprüft. Sollten sich zu viele Fehler eingeschlichen haben, gibt es eine Zeitstrafe, die tunlichst genutzt werden sollte, die Fehler zu finden. Sind genügend Aufgaben richtig gelöst, wird für den Jahrgang die Runde zwei eingeläutet mit neuen Aufgaben. Besonders stark vertreten waren die Sechstklässler, so Stefanie Sewing als eine der betreuenden Mathelehrerinnen. Aber auch zwei Teams der Oberstufe und des Jahrgangs 9./10. Klasse, sowie ein Team aus Siebtklässlern hatten die lange Nacht genutzt, um ihr Mathehirn ein wenig zu trainieren. Runde zwei, so Sewing weiter, sei zwar von keiner Gruppe erreicht worden, doch müsse man den Schülern zugute halten, dass die lange Nacht der Mathematik eigentlich bis zum Morgen dauern sollte, das Gymnasium aus organisatorischen Gründen aber schon kurz nach Mitternacht die Mathefreaks nach Hause schicken musste. „Aber die, die kommen“, erklärte Sewing, „finden es immer ganz gut!“
ger, Der Inselbote, 23.11.2009

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